[Rezension] Der Junge im gestreiften Pyjama – John Boyne

im gestreiften pyjama

Kurzinfo:

Verlag: Fischer KJB………………Erscheinungsjahr: 2006

Autor: John Boyne………………Genre: Roman/ Kinder- und Jugendbuch

Seiten: 272………………Preis: 7,95 EUR

Inhalt: Eine Inhaltsangabe wird zu diesem Buch, wie sonst üblich, nicht gegeben. Der Fischer-Verlag schreibt zum Inhalt folgendes:

„Die Geschichte von »Der Junge im gestreiften Pyjama« ist schwer zu beschreiben. Normalerweise geben wir an dieser Stelle ein paar Hinweise auf den Inhalt, aber bei diesem Buch – so glauben wir – ist es besser, wenn man vorher nicht weiß, worum es geht.

Wer zu lesen beginnt, begibt sich auf eine Reise mit einem neunjährigen Jungen namens Bruno. (Und doch ist es kein Buch für Neunjährige.) Früher oder später kommt er mit Bruno an einen Zaun.

Zäune wie dieser existieren auf der ganzen Welt.“

Autorenportrait: John Boyne wurde geboren und lebt in Irland. Er hat bereits zehn Romane geschrieben, die auch insgesamt in über 4o Sprachen übersetzt wurden. ‚Der Junge im gestreiften Pyjama‘ wurde weltweit über fünf Millionen Mal verkauft und hat zahlreiche internationale Buchpreise gewonnen.

Meine Meinung: Der Junge im gestreiften Pyjama ist ein wirklich schönes Buch. Man liest das Buch aus der Sicht von Bruno und kann dadurch seine kindliche Sicht der Dinge wundervoll nachvollziehen. Man fühlt sich wieder in seine eigene Kindheit zurückversetzt, wo nichts so wichtig war, wie Freunde zum Spielen oder ein Platz zum Verstecken. Es kam nie Langeweile auf. Und so mag auch Bruno seine Freunde und mit Langeweile kann er nichts anfangen. Als er dann aber umziehen muss und seine Freunde zurück lassen soll, ist er damit gar nicht einverstanden und redet sich immer wieder ein, dass es ja nur für kurze Zeit ist.

Im neuen Zuhause angekommen ist alles doof…sein Zimmer, die nicht vorhandene Nachbarschaft, keine Freunde zu haben und vor allem seine größere Schwester.

Bruno versucht sich also abzulenken und erkundet die Gegend, obwohl er das nicht darf. Er entdeckt, dass in unmittelbarer Nähe ein eingezäuntes Areal ist und versteht nicht, warum er nicht dort hin darf, um mit den Kindern zu spielen, die dort zu leben scheinen. Und trotzdem freundet er sich irgendwann mit einem Jungen auf der anderen Seite an, der jeden Tag einen Schlafanzug trägt…

Bruno ist einfach nur neugierig und das macht die Geschichte so schön und gleichzeitig so traurig.

Es macht Spaß mit Bruno zusammen die neue Umgebung zu erkunden und an seinen kindlichen/ naiven Gedanken und Feststellungen teilzuhaben. Der Autor versteht es wirklich, die Gedankengänge und den Sprachstil eines kleinen Jungen zu erfassen und rüberzubringen. Bruno zaubert einem einfach immer wieder während des Lesens ein Lächeln ins Gesicht.

Man sollte sich aber beim Thema Juden und Konzentrationslager im Klaren sein, dass es kein Happy-End gibt!

Fazit/ Bewertung: Ein sehr schönes und trauriges Buch zugleich.

5 punkte

Mehr als verdient 5 von 5 Punkten.

eure franny_dünn

Quellennachweis: fischerverlage.de

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