[Rezension] Apocalypsis – Mario Giordano

apocalypsis

Kurzinfo:

Verlag: Batsei Lübbe………………Erscheinungsjahr: 2012

Autor: Mario Giordano………………Genre: Thriller

Seiten: 623………………Preis:8,99 EUR (Taschenbuch)

Inhalt:Das Lamm öffnete das sechste Siegel. Da entstand ein gewaltiges Beben. Die Sonne wurde schwarz wie ein Trauergewand und der ganze Mond wurde wie Blut. Die Sterne des Himmels fielen herab auf die Erde. -Offenbarung 6,12.

Papst Johannes Paul III. ist zurückgetreten und spurlos verschwunden. Der Journalist Peter Adam stellt Nachforschungen an. Er stößt auf einen Orden, der seit Jahrhunderten gegen die Kirche arbeitet: Die Träger des Lichts. Die Verschwörer wollen den Weltuntergang herbeiführen. Sie stützen sich auf die Prophezeiung des Malachias: Der letzte Papst wird sich den Namen „Petrus II.“  geben. Mit ihm soll das Ende aller Tage kommen. Der vorletzte Name auf der Liste des Malachias ist der Name des verschwunden Papstes – Johannes Paul III.

Peter stößt auf ein weiteres Geheimnis: Seine leiblichen Eltern sollen bei einem Unfall ums Leben gekommen sein. Doch tatsächlich gehörten sie einst zu den Trägern des Lichts. Peters eigene Vergangenheit ist eng mit den dunklen Mächten verbunden: Für die Verschörer ist offenbar er selbst der Schlüssel zur Apokalypse“

Autorenportrait: Geboren wurde Mario Giordano 1963 in München. In Düsseldorf hat er Psychologie studiert und lebt jetzt in Köln. Seit 1992 schreibt er Romane, Drehbücher und Kinder- und Jugendbücher.

Zum Buch: Ursprünglich erschien Apocalypsis als digitaler Serienroman, der drei Staffeln umfasst. Erhältlich sind bisher Staffel eins und zwei. Beim Bastei Lübbe Verlag sind die einzelnen Chapter auch einzeln als E-Book oder Hörbuch erhältlich. Meine Rezension befasst sich aber mit dem Taschenbuch. Mehr Informationen zu Apocalypsis gibt es >HIER<.

Erster Satz:

Den Rosenkranz hatte sie auch schon längst verloren.“ (Prolog)

Meine Meinung: Ein Held, der mal wieder nicht tot zu kriegen ist. Zahlreiche Verschwöhrungstheorien, die sich um den Papst, den Vatikan und geheime Organisationen drehen. Das Geheimnis um den Templerschatz.Was will man mehr?! ;)

Auf den ersten etwa hundert Seiten hatte ich das Gefühl ‚Illuminati‘ von Dan Brown zu lesen, doch das legte sich dann zum Glück. Es war trotzdem merkwürdig, da man mit jedem Wort Prof. Langdon erwartet hat… Und wenn ich mir so andere Bewertungen und Rezensionen anschaue, dann bin ich nicht die einzige, der das auffällt. Doch nichtsdestotrotz handelt es sich hier um ein wirklich gutes Buch. Es ist spannend und immer wieder kommt es zu Wendungen in der Geschichte, die man so nicht erwartet hat. Es ergeben sich immer wieder neue Verwicklungen, die wieder erklärt werden müssen und tiefer in die Geschichte gehen. Von der ersten Seite an, ist man so gefesselt und will das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen.

Es ist auch kein Buch ‚für Zwischendurch‘, da man doch viel beim Lesen nachdenkt und mitdenkt, wer nun wieder mit wem irgendwie in Verbindung steht, aber das macht das Buch ja auch so spannend und abwechslungsreich. Es ist auch das erste Buch, bei dem ich mir Klebezettel an die Seiten geklebt und Notizen dazu gemacht habe – einfach um bestimmte Sachen später nochmal im Internet nachzuschauen. ;) Es gab auch hin und wieder Kapitel, die als Rückblende Ereignisse aus dem Jahr zuvor schilderten, was ich persönlich gut und hilfreich fand. So musste nicht ständig alles von einem erzählt werden, sondern konnte an Hand von Ereignissen gezeigt werden…(versteht ihr, was ich meine? ;) )

Eines sei jedoch gesagt, blutiger als ein Dan Brown ist das Buch auf jedenfall. Soll aber nicht heißen, dass hier ununterbrochen gemetzelt wird. ;)

Das Ende kam mir persönlich ein wenig zu schnell und kurz. Da liest man 600 Seiten mit sehr vielen Informationen und Ereignissen, um am Ende so kurz abgespeist zu werden…aber dafür gibt es ja hoffentlich die Fortsetzung (die bei mir schon im Regal steht^^).

Fazit/ Bewertung: Ein Vatikanthriller mit allerhand Verschwöhrungstheorien und einem Ende, dass nach einer Fortsetzung schreit. Auf alle Fälle lesenswert für Dan Brown-Liebhaber und solche, die sich gerne in diversen Verschwöhrungstheorien verlieren. ^^ Ein sehr gutes Buch, das sich nicht zu verstecken braucht!

4 punkte

Sehr gute 4 von 5 Punkten!!!

eure franny_dünn

Quelle: lübbe.de

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