[Rezension] Nathalie küsst – David Foenkinos

nathalie küsst

Kurzinfo:

Verlag: C. H. Beck………………Erscheinungsjahr: 2011

Autor: David Foenkinos………………Genre: Roman

Seiten: 239………………Preis: 16,95 EUR

Inhalt: „Nathalie und François sind ein Paar wie aus dem Märchenbuch, mit Feingefühl und Geschmack. Doch eines Tages kommt François nicht vom Joggen zurück, eine Blumenhändlerin überfährt ihn. Die schöne Nathalie muss fortan allein durchs Leben gehen, sich der Neugier der Kollegen und der Avancen ihres Chefs Charles in der schwedischen Firma, in der sie als leitende Angestellte arbeitsbesessen über der Akte 114 brütet, erwehren. Als der unscheinbare Quotenschwede Markus ihr Büro betritt, packt sie ihn unvermittelt und küsst ihn. […]“

Autorenportrait: David Foenkinos studierte Literaturwissenschaften an der Sorbonne und Jazz am CIM. Er ist Schriftsteller und Drehbuchautor. Nathalie küsst ist sein achter Roman, der ihn in Frankreich zu einem sensationellen Erfolg führte.

Zum Buch: Nathalie küsst wurde von seinem Bruder Stéphane Foenkinos mit Audrey Tautou in der Rolle der Nathalie verfilmt.

Erster Satz:

„Nathalie war von recht diskreter Natur (die Schweizer Art der Weiblichkeit).“

Schönster Satz:

[…] Wenn das Verlangen, eine Frau auzusehen, so groß ist, dass man glaubt, gleich sterben zu müssen, gibt es nichts Schlimmeres, als neben ihr zu sitzen. […]

Meine Meinung: Schon mit dem ersten Satz hat mich das Buch in seinen Bann gezogen. Es ist vor allem der Schreibstil, der mir so gut gefällt. Der Autor beschreibt die Gefühlswelten der einzelnen Charaktere sehr gut und vor allem sehr berührend. Er schreibt sehr detailliert, aber ohne es langatmig oder langweilig zu machen. Es ist eine typische französische Geschichte um die Liebe, die auch ohne Kitsch auskommt. Anfangs schreiten wir in der Geschichte sehr rasant voran, doch das legt sich in dem Moment, als Nathalie Markus küsst. Ab diesem Moment werden wir Zeugen einer sich anbahnenden Liebe, an die nie einer gedacht hätte. Wie die beiden sich annähern und wieder entfernen, um sich wieder anzunähern… David Foenkinos erzählt uns eine rührende Liebesgeschichte ohne Schnörkel. Es erinnert von der Erzählperspektive ein wenig an den Film ‚Die fabelhafte Welt der Amelie‘.

Besonders gut gefallen haben mir auch die Kapitel mit dem mehr oder weniger nützlichen Zusatzinformationen, um die es in irgendeiner Art und Weise im vorangegangenen Kapitel schon ging. Beispielsweise erfahren wir vom Siegerpodest der Puzzle-WM 2008 in Minsk, weil Francois sich gerne die Zeit mit einem Puzzle vertrieb. Oder wir bekommen die Zutaten für das Spargelrisotto, das Nathalie und Markus bei ihrem ersten Abendessen verspeisen. Auch den Youtube-Link zu dem Lied, das Nathalie nach ihrer zweiten Verabredung mit Markus hört, bekommen wir. Aber auch die außerordentlich wichtige Information über die Anzahl der im Jahre 2002 verkauften Knäckebrotpackungen bekommen wir vom Autor. Das ganze macht das Buch so einzigartig.

Fazit/ Bewertung: Für mich war das Buch ein Highlight. Und ich habe mir deswegen gleich noch ein weiteres Buch des Autors ausgeliehen, mal sehen, ob das mithalten kann. ^^

5 punkte

 5 von 5 Punkten!!!

eure franny_dünn

Quelle: chbeck.de

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6 Kommentare zu “[Rezension] Nathalie küsst – David Foenkinos

  1. Sehr schöne „Satzauswahl“, wie romantisch!!!! Und wirklich eine schöne Rezension!
    Mir gefällt dieses Buch ja auch selber suuuuuper gut – werde es jetzt auch bald beenden… Es musste sich ja aufgrund meiner Leserunde ein wenig gedulden, bis es zu Ende gebracht wird!
    Bei dem Film Audrey Tautou als Besetzung zu wählen, ist sicherlich auch die richtige Entscheidung gewesen…sie sehe ich auch immer beim Lesen vor mir.
    LG
    Olivia

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