[Rezension] Meine russische Schwiegermutter und andere Katastrophen – Alexandra Fröhlich

meine russische schwiegermutter

Kurzinfo:

Verlag: Droemer Knaur Verlag………………Erscheinungsjahr: 2012

Autor: Alexandra Fröhlich………………Genre: Roman/ Humor

Seiten: 311………………Preis: 12,99 EUR

Inhalt: „Kann man einen Tsunami aufhalten? Eine Lawine? Einen Hurrikan? Ebenso hoffnungslos ist es, Paulas russische Schwiegermutter vom Gegenteil zu überzeugen, wenn diese beschließt, einen zwei Zentner schweren Neufundländer nachts auf einem Hamburger Friedhof zu begraben. Denn Darya ist stur wie ein russischer Panzer und verrückt wie ein tollwütiges Frettchen. Mit Logik ist da nichts zu machen, nur Betteln hilft – manchmal. Wäre da nicht Daryas Sohn Artjom, Paula hätte längst die Flucht ergriffen.
Zugegeben, Artjom liebt Wodka, Nachtklubs und Chopin, aber er hat eine Stimme, die Paulas Kniescheiben zum Vibrieren bringt …“

Autorenportrait: Alexandra Fröhlich ist als Journalistin und Autorin. Für verschiedene Frauenzeitschriften arbeitet sie als freie Textchefin. In Kiew hat sie eine neue Frauenzeitschrift entwickelt. Mit ihren drei Söhnen lebt sie in Hamburg und ist ihrem russischen Ex in inniger und wechselnder Zu- und Abneigung verbunden.

Erster Satz:

„Unauffällig mustere ich meine Schwiegermutter von der Seite.“ (Prolog)

Meine Meinung: Als Paula die Familie Polyakow kennenlernt, kann sie noch nicht ahnen, dass ihr Leben ab jetzt nie wieder langweilig sein wird…

Das Buch beinhaltet eine witzige und mit Vorurteilen behaftete Geschichte, in der Paula in eine russische Familie einheiratet. Ich finde es jedoch nicht schlimm, dass so viele Vourteile den russischen Protagonisten angedichtet wurden und es sind ja nicht nur negative, sondern auch positive Vourteile, wie z. B. dass die Russen bedingingungslos zu ihrer Familie halten und stehen. Und gerade diese ganzen ‚Vorurteile‘ machen das Buch aber auch so witzig…

Das ganze Buch hätte jedoch auch kürzer sein können, denn irgendwann wiederholt sich allles: Artjom oder seine Eltern stecken irgendwie in Schwierigkeiten, Paula rastet aus, Artjom oder seine Eltern spielen das ganze runter, Paula oder ihr Vater boxt ihren Mann bzw. ihre Schwiegereltern da raus… Es ist immer wieder das gleiche Muster, nur eben verschiedene Schwierigkeit. Was am Anfang des Buches noch witzig war, wird dann nur noch nervig und führt dazu, dass man die Protagonisten nicht mehr wirklich mag.

Nichtsdestotrotz haben mir Paulas Schwiegereltern, Darya und Rostislaw, am besten gefallen. Die beiden konnte ich mir am besten vorstellen und sie haben für die witzigsten Episoden gesorgt. ^^

Der Schreibstil war interessant, da die Autorin die wörtliche Rede der russischen Charaktere in russisch-deutscher Lautschrift verfasst hat. Das Buch war einfach zu Lesen, nur eben kürzer hätte es sein können.

Fazit/ Bewertung: Eine nette Abwechslung. Ich bereue es nicht, dass Buch gelesen zu haben, aber ich muss mich jetzt auch nicht auf das nächste Buch der Autorin stürzen. ^^

3 punkte

Sehr gute 3 von 5 Punkten!!!

eure franny_dünn

Quelle: droemer-knaur.de

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