[Kurzrezension] Love@Miriam – Christiane Geldmacher

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Inhalt: Harry liebt Miriam, aber die liebt leider Ben, ihren neuen Freund. Doch Harry gibt nicht auf. Er schleicht sich über Facebook in ihr Leben zurück, zum Äußersten entschlossen.Harry liebt Miriam, aber die liebt leider Ben, ihren neuen Freund. Doch so leicht gibt Harry nicht auf, denn wofür gibt es Social-Media-Plattformen? Miriam ist eine junge Frau von heute; sie ist online, sie chattet und trifft ihre Freunde auf Facebook. Bald ist Harry ihr auf den Fersen und schleicht sich in ihr Leben zurück, denn er hat eine Mission: Miriam zurückzuerobern, um jeden Preis. Auch wenn er dafür über Leichen gehen muss …

Der erste Satz: „Das Jahr rast seinem Ende zu.“

Meine Meinung: Ein Facebook-Roman im Tagebuch-Stil.

Wir lernen Harry kennen und Harry lernt Facebook kennen, mit all seinen guten und schlechten Seiten, aber vor allem mit seinen schlechten Seiten. Anfangs ist alles toll, er kann mit Miriam, seiner großen Liebe, die ihn verlassen hat, im Kontakt bleiben. Doch irgendwie entwickelt sich das ganze zu einer einseitigen Sache…
Miriam’s neuer Freund Ben ist beliebt auf Facebook, postet ‚weltgewandte‘ Beiträge und erntet nur ‚Gefällt mir‘ und positive Kommentare und auf Harry’s Beiträge antwortet fast niemand.

Harry wird mehr und mehr zum Stalker von Miriam. Das führt soweit bis Ben Harry auflauert und ihm eine Abreibung verpasst. Harry ist danach ein wenig verstört und plötzlich ist Miriam’s Freund tot und die Polizei steht vor Harry’s Tür…

Was sich anfangs noch schnell und leicht liest, zieht sich im letzten Drittel ganz schön. Harry wird ständig stundenlang verhört und die Polizei versucht ihm ständig was anzuhängen… Die Polizeiarbeit wird von der Autorin teilweise ganz schön ins Lächerliche gezogen.

Das Ende war dann sehr offen und das hat mir nicht so gefallen… Auch von Spannung war nicht viel zu lesen. Die Geschichte plätschert eher so vor sich hin. Und durch den Tagebuch-Schreibstil sehen wir alles nur aus Harry’s subjektiven Perspektive. Jedoch wird auch gut gezeigt, wie Harry sein Leben immer mehr von Facebook bestimmen lässt. Selbst auf der Arbeit muss er ständig online sein…

Fazit: Schöne Idee, die man mit mehr Spannung hätte besser ausbauen können…

3 von 5 Punkten.

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Quelle: amazon.de

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