[Rezension] Das Orchideenhaus – Lucinda Riley

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Inhalt: Jedes Haus hat sein Geheimnis. Und jede Liebe ihren Preis

Als junges Mädchen verbrachte Julia Forrester jede freie Minute bei ihrem Großvater, einem bekannten Orchideenzüchter, im Gewächshaus von Wharton Park. Nach einem schweren Schicksalsschlag führt der Zufall Julia Jahre später noch einmal zu dem Anwesen zurück. Der jetzige Besitzer Kit Crawford überreicht ihr ein altes Tagebuch, das bei den Renovierungsarbeiten gefunden wurde und womöglich Julias Großvater gehörte. Als Julia ihre Großmutter Elsie mit dem Tagebuch konfrontiert, drängt ein jahrelang gehütetes Familiengeheimnis ans Licht, das auch Julias Leben komplett verändern wird …[Quelle: Amazon]

 Meine Meinung: Ich war sehr gespannt auf das Buch und seine Geschichte, da viele so positiv davon reden. Ich wurde zwar nicht enttäuscht, aber wirklich umgehauen hat es mich auch nicht.

Die Geschichte war interessant und teilweise auch spannend zu lesen. Doch andererseits auch sehr langatmig und ich hatte nicht wirklich das Bedürfnis, weiter zu lesen.

Die Geschichte spielt zum Einen in der Gegenwart mit Julia und Kit und zum Anderen in der Zeit des II. Weltkrieges mit Olivia, Harry, Bill und lsie. Die Geschichte der Gegenwart war für mich sehr interessant, ich wollte unbedingt weiterlesen. Es gab aber auch die zwei großen Rückblenden, die für mich nicht besonders spannend waren. In diesen Momenten hatte ich keine Bedürfnis, mehr zu erfahren. Die Geschichte war irgendwie langweilig und hat mich nicht gepackt und in ihren Bann gezogen. Ganz anders die Geschichte der Gegenwart. Hier ist mein einziger Kritikpunkt die total unglaubwürdige Wendung in Julias Leben, die sich für sie so überraschend ereignet hat(ich will jetzt hier nicht zu viel verraten ;) ). Außer Frage bleibt natürlich, dass die Entdeckung des Familiengeheimnis sehr spannend war, auch wenn man sich vieles bereits beim Lesen denken konnte. ;)

Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Das Buch kann man, wenn man will, flüssig lesen. Die Kapitel sind zwar lang, werden aber durch die vielen Absätze aufgebrochen. Auch die Charaktere fand ich sehr spannend. Teilweise haben zwar Kit und auch Julia in manchen Situationen nicht sehr glaubwürdig reagiert, aber im Großen und Ganzen nehm ich ihnen ihre Geschichte ab.

Fazit: Für diejenigen, die gerne Familiengeheimnisse entdecken und historische Romane mögen. Auch die Liebe kommt hier nicht zu kurz.

Gute 3 von 5 Punkten.

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3 Kommentare zu “[Rezension] Das Orchideenhaus – Lucinda Riley

  1. Hallo :) ,

    habe nach dem Genus von Kate Mortons „der verborgene Garten“ nach einem ähnlichen Titel gesucht und dann auch „das Orchideenhaus“ gelesen. Fand es tatsächlich auch nicht schlecht, dachte aber stellenweise leider: „Hmm, ein Schicksalsschlag weniger hätte es jetzt auch getan!“
    Beruhigend zu sehen, dass ich nicht die einzige bin, die manchem Handlungsstrang hier nicht so richtig folgen wollte.

    Liebe Grüße!

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