[Kurzrezension] Das Lächeln der Frauen – N. Barreau

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Inhalt: Die junge Restaurantbesitzerin Aurélie hat Liebeskummer: Von einem Tag auf den anderen wurde sie von ihrem Freund verlassen. Unglücklich streift sie durch Paris und stößt in einer kleinen Buchhandlung auf einen Roman, der gleich in den ersten Sätzen nicht nur ihr Lokal, sondern auch sie selbst beschreibt. Begeistert von der Lektüre, möchte Aurélie den Autor des Buchs kennenlernen, doch der ist leider sehr menschenscheu, erfährt sie vom Lektor des französischen Verlags. Aber Aurélie gibt nicht auf … [Quelle: piper.de]

Leseprobe: *Klick*

Meine (doch nur kurze) Meinung: Mein drittes Buch von Nicholas Barreau und für mich auch das bisher schlechteste.

„Unglaublich komisch, verführerisch, witzig und romantisch!“ – So lautet der Kommentar auf der Rückseite des Buches… Ich fand die Geschichte weder komisch, noch verführerisch und schon gar nicht witzig und romantisch. Es war ok und teilweise unterhaltsam, aber die Protagonisten waren mir unsympathisch und der Handlung hat das gewisse Etwas gefehlt. Ich hab es nur zuende gelesen, weil ich es nicht abbrechen wollte. Die Geschichte war aber zu sehr vorhersehbar und nichts besonderes oder tiefgehend. 

Die Aufmachung und vor allem das Cover finde ich wieder wünderschön, aber für mich ist es das schönste am Buch.

Fazit: Fand ich mehr langweilig als spannend.

Gerade so 3 von 5 Punkten. 

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[Rezension] Nachtahn #1: Mächtiges Blut – Sandra Florean

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Inhalt: Die junge Louisa wird seit einem Überfall von Angstzuständen geplagt und hat das Gefühl, ihr Leben nicht mehr unter Kontrolle zu haben. Als sie den geheimnisvollen Dorian kennenlernt, ahnt sie zunächst nicht, was sich hinter seiner schönen und wohlhabenden Fassade verbirgt. Hartnäckig erobert er ihr Herz, doch schon bald gerät sie in die Fänge seiner Feinde: Vampire, die es auf sein einzigartiges, mächtiges Blut abgesehen haben.
Wird sie diese neuerlichen Schrecken überstehen oder wieder dem Alkohol verfallen? Vielleicht sollte sie sich lieber an den sterblichen Eric halten, der weit mehr für sie empfindet, als sie ahnt. Oder sollte sie Dorian vertrauen und in seine düstere Vampirwelt eintauchen, um für ihre Liebe zu kämpfen und hinter das Geheimnis seiner Macht zu kommen?  [Quelle: Amazon]

Meine Meinung: Ich habe dieses E-Book für eine Leserunde bei LovelyBooks gewonnen.

Ich finde es schwierig, das Buch zu beschreiben bzw. meine Meinung in Worte zu fassen. Auf der einen Seite habe ich das Buch sehr schnell durch gelesen, was ja offensichtlich für das Buch spricht. Doch andererseits haben mir die Charaktere und auch die Geschichte an sich nicht so sehr gefallen.

Positiv finde ich die neue Art von Vampir, die sich doch von bisher Bekanntem abhebt. Auch ist Dorian (der vampirische Protagonist) viel älter als Vampire bisher waren bzw. ist er für sein Alter auch noch erstaunlich gut in Schuss: 600 Jahre hat der alte Mann auf dem Buckel und springt rum wie ein junger Hund! Er ist sehr eingebildet und von sich überzeugt, was ich nicht so schlimm finde, denn das ist nun mal so, wenn einem 600 Jahre lang alle Frauen hinterher laufen. ;) Luisa ist auch nicht die schüchterne, ängstliche ‚Jungfrau‘, die sich hässlich findet und nicht damit klar kommt, dass sich ein so gut aussehender Mann für sie interessiert…sie kommt anfangs nur mit seinem Reichtum nicht klar. Sie hat zwar ein paar Situationen erlebt, die sie noch verarbeiten muss, aber trotzdem wehrt sie sich, wenn es drauf ankommt.Ein weiterer positiver Punkt ist, dass zu keiner Zeit vorhersehbar war, was als nächstes passieren würde.

Es gibt natürlich noch die ‚bösen‘ Vampire, die etwas im Schilde führen, doch die haben sich irgendwann so blöd angestellt, dass es fast lächerlich wirkte. So hat die Geschichte an bestimmten Punkten einen sehr unglaubwürdigen Lauf genommen.

Fazit: Wer gerne mal andere Vampire kennenlernen will, der sollte das Buch lesen.

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[Kurzrezension] Dance of Shadows – Yelena Black

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Inhalt: Die New Yorker Ballettakademie bedeutet für Tanzbegeisterte die Erfüllung aller Träume – für die junge Vanessa ist sie allerdings noch mehr als das: Dort tritt sie als Schülerin in die riesigen Fußstapfen ihrer älteren Schwester Margaret, einer Ausnahmetänzerin, die vor drei Jahren spurlos verschwand. Vanessa ahnt nicht, dass er begonnen hat, der Tanz auf dem Vulkan… [Quelle: Amazon]

Meine Meinung: Ich hatte mich unheimlich gefreut, als ich das Buch endlich in den Händen halten durfte…aber jetzt nach dem Lesen, bin ich doch irgendwie ettäuscht.

Es fing gut an. Die Geschichte war geheimnisvoll und spannend, weil man unbedingt wissen wollte, was mit Vanessa’s Schwester passiert ist. Außerdem gibt es viele Charaktere, die man kennenlernen kann. Doch umso mehr die Geschichte voranschritt und man als Leser so langsam ahnte, worauf das ganze hinaus lief, wurde es teilweise irgendwie lächerlich. Ich kann jetzt hier leider nicht darauf eingehen, was ich so lächerlich fand, denn das müsst ihr selbst herausfinden. ;) Aus der Geschichte hätte man soviel machen können, aber es musste ja so enden, wie es endet…!

Der Schreibstil ist flüssig und gut. Die Charaktere reagieren teils vorhersehbar. Das Cover find ich suuuper schön. Doch leider finde ich die Fantasy der Autorin zu abgedreht. Ich liebe Fantasy-Geschichten, aber alles hat irgendwo ein Ende.

Hätte die Autorin den Kern der Geschichte ein wenig anders gestaltet, wäre es so ein gutes Buch für mich…Da ich 2/3 des Buches aber toll fand, findet sich die Bewertung im Mittelfeld wieder.

Fazit: Für mich war der Ausgang der Geschichte enttäuschend.

Gerade so 3 von 5 Punkten.

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[Rezension] Das Orchideenhaus – Lucinda Riley

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Inhalt: Jedes Haus hat sein Geheimnis. Und jede Liebe ihren Preis

Als junges Mädchen verbrachte Julia Forrester jede freie Minute bei ihrem Großvater, einem bekannten Orchideenzüchter, im Gewächshaus von Wharton Park. Nach einem schweren Schicksalsschlag führt der Zufall Julia Jahre später noch einmal zu dem Anwesen zurück. Der jetzige Besitzer Kit Crawford überreicht ihr ein altes Tagebuch, das bei den Renovierungsarbeiten gefunden wurde und womöglich Julias Großvater gehörte. Als Julia ihre Großmutter Elsie mit dem Tagebuch konfrontiert, drängt ein jahrelang gehütetes Familiengeheimnis ans Licht, das auch Julias Leben komplett verändern wird …[Quelle: Amazon]

 Meine Meinung: Ich war sehr gespannt auf das Buch und seine Geschichte, da viele so positiv davon reden. Ich wurde zwar nicht enttäuscht, aber wirklich umgehauen hat es mich auch nicht.

Die Geschichte war interessant und teilweise auch spannend zu lesen. Doch andererseits auch sehr langatmig und ich hatte nicht wirklich das Bedürfnis, weiter zu lesen.

Die Geschichte spielt zum Einen in der Gegenwart mit Julia und Kit und zum Anderen in der Zeit des II. Weltkrieges mit Olivia, Harry, Bill und lsie. Die Geschichte der Gegenwart war für mich sehr interessant, ich wollte unbedingt weiterlesen. Es gab aber auch die zwei großen Rückblenden, die für mich nicht besonders spannend waren. In diesen Momenten hatte ich keine Bedürfnis, mehr zu erfahren. Die Geschichte war irgendwie langweilig und hat mich nicht gepackt und in ihren Bann gezogen. Ganz anders die Geschichte der Gegenwart. Hier ist mein einziger Kritikpunkt die total unglaubwürdige Wendung in Julias Leben, die sich für sie so überraschend ereignet hat(ich will jetzt hier nicht zu viel verraten ;) ). Außer Frage bleibt natürlich, dass die Entdeckung des Familiengeheimnis sehr spannend war, auch wenn man sich vieles bereits beim Lesen denken konnte. ;)

Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Das Buch kann man, wenn man will, flüssig lesen. Die Kapitel sind zwar lang, werden aber durch die vielen Absätze aufgebrochen. Auch die Charaktere fand ich sehr spannend. Teilweise haben zwar Kit und auch Julia in manchen Situationen nicht sehr glaubwürdig reagiert, aber im Großen und Ganzen nehm ich ihnen ihre Geschichte ab.

Fazit: Für diejenigen, die gerne Familiengeheimnisse entdecken und historische Romane mögen. Auch die Liebe kommt hier nicht zu kurz.

Gute 3 von 5 Punkten.

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[Kurzrezension] Godspeed: Die Reise beginnt – Beth Revis

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Inhalt: Die Welt von morgen ein Thriller der Extra-Klasse. Die 17-jährige Amy ist einer der eingefrorenen Passagiere an Bord der „Godspeed“. Sie und ihre Eltern sollen am Ende der Reise zu einem neuen Planeten wieder erweckt werden, 300 Jahre in der Zukunft. Doch Amys Kühlkasten wird zu früh abgeschaltet. Wollte jemand sie ermorden? Gewaltsam ins Leben zurückgerissen, findet sie sich in einer fremden Welt wieder, in der alle Menschen einem tyrannischen Anführer folgen. Nur einer widersteht: der rebellische Junior, der sich fast magisch angezogen fühlt von Amy. Gemeinsam versuchen die beiden, den schrecklichen Geheimnissen der „Godspeed“ auf die Spur zu kommen. Doch kann Amy Junior trauen? (Amazon)

Meine Meinung: Ich weß nicht genau, was ich zu diesem Buch sagen soll, aber ich versuch mal meine wirren Gedankengänge zu ordnen.

Die Geschichte um Amy und Junior hat mich schon so lange gereizt und als ich sie dann endlich gelesen habe, war ich ein wenig enttäuscht. Ich weiß nicht wo her, aber beim Lesen kam mir alles an der Geschichte so bekannt vor, dass ich bereits wusste, wie es weitergeht. Ich weiß nicht, ob ich schon mal einen Film mit dieser Thematik gesehen habe, aber für mich war alles so vorhersehbar. Doch nichtsdestotrotz werde ich die Trilogie zu Ende lesen, da sie mich immer noch sehr interessiert. Und ich hoffe einfach mal, dass die anderen beiden Teile für mich spannender werden.

Interessant ist das Thema der nicht vorhandenen Rassenvielfalt und wie die Leute im Raumschiff auf Amy reagieren. Auch die unterscheidung der Menschen in verschiedene ‚Arbeitsklassen‘ wird angeschnitten, aber nicht zufriedenstellend erörtert. Insgesamt möchte ich mehr über das Leben auf dem Schiff erfahren und ich hoffe, dass das in den zwei Folgebänden geschieht.

Trotzdem, ich mag solche Science Fiction-Romane. Und ich würde auch gern noch die Zeit erleben, in der solche Reisen für den Menschen möglich sind. Aber da das wohl nicht der Fall sein wird, muss ich mich eben mit solchen Büchern begnügen. ;)

Man darf natürlich auch nicht vergessen, dass es sich hier um ein Jugendbuch handelt und entsprechend einfach sind die Charaktere und die Sprache gehalten.

Fazit: Eine durchaus spannende Science Fiction-Geschichte, die viel Potenzial nach oben hat.

Leider nur 3,5 von 5 Punkten.

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Leseeindruck #2

Arthur und die vergessenen Bücher von Gerd Ruebenstrunk

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Inhalt: Endlich Sommerferien! Für Arthur bedeutet das: lesen, lesen, lesen. Er hilft im Antiquariat eines alten Buchhändlers aus und wird dort selten gestört. Bis eines Tages ein merkwürdiger Mann den Buchladen betritt und ziemlich unfreundlich das »Buch der Antworten« verlangt. Schneller als ihm lieb ist wird Arthur in eine geheimnisvolle neue Welt hineingezogen, in der Bücher plötzlich eine ganz andere Bedeutung haben und er ein Held sein muss. Ob er will, oder nicht …
[Quelle: carlsen.de]

Meine Meinung: Ich hab mich sehr auf dieses Buch gefreut, da ich schon so viel Gutes gehört hatte, aber leider konnte es meinen Erwartungen nicht standhalten. Die Geschichte ist gut, doch leider bin ich wohl doch zu alt für diese, denn vieles war einfach nur unglaubwürdig. Das Unglaubwürdigste für mich ist die Tatsache, dass Arthur (der ca. 13/14 Jahre ist) von einem Erwachsenen auf eine sehr gefährliche Reise geschickt wird. Wenn Arthur nun einfach heimlich auf die Reise gegangen wäre, okay, aber so ist das Ganze sehr unwirklich.
Trotzdem war es ein wenig spannend, es gibt viele Verfolgungsjagden und auch das Rätselraten kommt nicht zu kurz. Außerdem sind die Ortsbeschreibungen sehr plastisch und ich hatte das Gefühl, durch Amsterdam zu laufen.

Fazit: Es ist ein typisches Kinder-/ Jugendbuch. Manches ist nicht ganz nachvollziehbar, aber trotzdem werde ich mir die beiden anderen Teile auch noch kaufen und bin auch gespannt, wie es weitergeht.

Die Welt wie wir sie kannten von Susan Beth Pfeffer

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Inhalt: Gespannt verfolgt Miranda zusammen mit ihrer Familie und der ganzen Nachbarschaft, wie ein Asteroid auf dem Mond einschlägt. Doch dadurch wird der Mond unerwartet aus seiner Umlaufbahn geworfen und die Welt gerät über Nacht aus den Fugen: Flutkatastrophen, Erdbeben und extreme Wetterumschwünge bedrohen die Zivilisation. Miranda und ihre Familie müssen lernen, dass gerade jetzt die kleinen Dinge zählen: Feuerholz, Klopapier, eine Dose Bohnen, Aspirin. Und dass sie alle zusammen sind.
[Quelle: carlsen.de]

Meine Meinung: Ein tolles Buch. Obwohl die Geschichte ja nicht in dem Sinne spannend ist, das ständig irgendwas passiert, ist es trotzdem sehr spannend. Man lernt beim Lesen die einfachsten Dinge zu schätzen. Wie schön es ist, Strom zu haben, eine Heizung, Essen,…
Das Buch ist Form eines Tagebuchs geschrieben aus der Sicht von Miranda. Und so erfährt man auch welche Gedanken Miranda ständig hat, mit welchen Gefühlen sie zu kämpfen hat, was die ganze Situation mit ihr macht. Das ist sehr spannend und interessant zu lesen. Ich muss unbedingt die beiden Folgebände zu lesen, aber bisher war der zweite Band in der Bibliothek nicht da…

Fazit: Ein sehr spannendes Buch. Vor allem zu sehen, wie die Menschen an Problemen wachsen oder wie sie auch an den kleinsten Dingen zerbrechen können. Sehr empfehlenswert und ich bin sehr gespannt auf die beiden Folgebände.

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[Rezension] Timeless – Alexandra Monir

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Inhalt: Nacht für Nacht hat die 17-jährige Michele denselben Traum: In einem Spiegelsaal steht sie einem jungen Mann mit saphirblauen Augen, rabenschwarzen Haaren und einem geheimnisvollen Lächeln gegenüber. Kurz bevor sie erwacht, sagt der Fremde stets: »Ich warte auf dich.« Aber als ein furchtbares Unglück Micheles Leben für immer verändert, begegnet sie dem Mann ihrer Träume plötzlich in der Wirklichkeit …

Als die Mutter der 17-jährigen Michele Windsor bei einem Unfall ums Leben kommt, verliert Michele auf einen Schlag alles, was ihr lieb war: ihre Familie, ihre Freunde, ihre gewohnte Umgebung. Denn sie muss zu ihren Großeltern, die sie nie kennengelernt hat, nach New York ziehen. In deren luxuriösem Appartement fühlt Michele sich verloren – bis sie bei ihren Streifzügen durch die mit Antiquitäten vollgestellten Räume auf das Tagebuch eines ihrer Vorfahren stößt. Was Michele nicht ahnt: Das Tagebuch ist ein magisches Portal in die Vergangenheit. Ehe sie sichs versieht, findet sie sich plötzlich auf einem Maskenball im New York des Jahres 1910 wieder. Dort begegnet sie einem jungen Mann, den sie nur zu gut kennt. Nacht für Nacht blickt sie in seine tiefblauen Augen, ist gebannt von seinem umwerfenden Lächeln – in ihren Träumen. Dass Michele ihm jetzt leibhaftig gegenübersteht, verändert alles. Sie begibt sich auf eine abenteuerliche Reise zwischen Gegenwart und Vergangenheit, um eine unmögliche Liebe wahr werden zu lassen.

Über die Autorin: Alexandra Monir wuchs in der Nähe von San Francisco auf und endeckte schon als Kind ihre Liebe zu Musik, Theater und Literatur. Sie nahm Gesangs- und Schauspielunterricht, bevor sie im Alter von siebzehn nach Los Angeles zog, um dort Sängerin und Songrwiterin zu werden. Sie arbeitete unter anderem mit den Produzenten von Aretha Franklin und Mariah Carey zusammen. Mit ihrem Romandebüt Timeless verwirklichte sich Alexandra Monir ihren großen Traum und wurde Schriftstellerin. Die Autorin lebt in New York und Los Angeles.

Über das Buch: Timeless ist der Auftakt einer Zeitreise-Saga. Der zweite Teil Timeless: Schatten der Vergangenheit ist vor kurzem beim Heyne Verlag erschienen.

Der erste Satz: „Michele stand allein in der Mitte eines Spiegelsaals.“

Meine Meinung: Die Geschichte begann für mich sehr vielversprechend. Zwar wird die Protagonistin mal wieder Waise am Anfang des Buches, wie in sehr vielen Geschichten, aber dadurch wechselt der Handlungsort und wir befinden uns in New York.

Michele kann mit einem geheimnisvollen Schlüssel, der alle möglichen Türen öffnen kann, in die Vergangenheit reisen. Und 100 Jahre vor ihrer Zeit lernt sie Philip kennen und die beiden sind sofort Feuer und Flamme. Außerdem lernt sie ein paar ihrer Vorfahren kennen.

Ich fand den Beginn dieser Liebesgeschichte einfach zu unglaubwürdig und ich habe Philip anfangs misstraut, doch er meint es ehrlich mit ihr und das macht es für mich eigentlich noch schlimmer. Doch diese Liebesgeschichte rückt dann immer mehr in den Hintergrund und die Stadt New York in den verschiedenen Epochen immer mehr in den Vordergrund. Michele erlebt sehr viel in der Vergangenheit und in der Gegenwart passiert nicht wirklich etwas. Jedoch kommt sie einigen Geheimnissen auf die Spur.

Unglaubwürdig fand ich auch einige andere Stellen, beispielsweise die Reaktion der Klassenkameradin, als Michele nach einer Zeitreise plötzlich in ihrer Küche steht und ihr alles erklärt…sie ist kein bisschen verwundert oder misstrauisch und glaubt die ganze Geschichte!

Nichtsdestotrotz handelt es sich hier um eine schöne, leichte Geschichte, die zum Verweilen im New York des Jahres 1910 und der Goldenen Zwanziger einlädt. Aber mehr ist es auch nicht, eben nur ein seichtes Zeitreisen und hin und wieder ein paar Liebesschwüre zwischen Michele und Philip.

Das Cover ist wunderschön und auch der Schreibstil ist einfach und leicht verständlich, doch mir hat die Spannung gefehlt. Mit Zeitreisen verbinde ich Abenteuer und das Versteckspiel, nicht in der Vergangenheit erwischt zu werden…doch das sucht man hier vergebens.

Fazit: Wenig Spannung, viel Zeitreisen und eine teils unglaubwürdige Liebesgeschichte. Den zweiten Teil werde ich aber bestimmt trotzdem irgendwann lesen. ;)

3 punkte

3 von 5 Punkten.

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Quelle: randomhouse.org

[Kurzrezension] Love@Miriam – Christiane Geldmacher

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Inhalt: Harry liebt Miriam, aber die liebt leider Ben, ihren neuen Freund. Doch Harry gibt nicht auf. Er schleicht sich über Facebook in ihr Leben zurück, zum Äußersten entschlossen.Harry liebt Miriam, aber die liebt leider Ben, ihren neuen Freund. Doch so leicht gibt Harry nicht auf, denn wofür gibt es Social-Media-Plattformen? Miriam ist eine junge Frau von heute; sie ist online, sie chattet und trifft ihre Freunde auf Facebook. Bald ist Harry ihr auf den Fersen und schleicht sich in ihr Leben zurück, denn er hat eine Mission: Miriam zurückzuerobern, um jeden Preis. Auch wenn er dafür über Leichen gehen muss …

Der erste Satz: „Das Jahr rast seinem Ende zu.“

Meine Meinung: Ein Facebook-Roman im Tagebuch-Stil.

Wir lernen Harry kennen und Harry lernt Facebook kennen, mit all seinen guten und schlechten Seiten, aber vor allem mit seinen schlechten Seiten. Anfangs ist alles toll, er kann mit Miriam, seiner großen Liebe, die ihn verlassen hat, im Kontakt bleiben. Doch irgendwie entwickelt sich das ganze zu einer einseitigen Sache…
Miriam’s neuer Freund Ben ist beliebt auf Facebook, postet ‚weltgewandte‘ Beiträge und erntet nur ‚Gefällt mir‘ und positive Kommentare und auf Harry’s Beiträge antwortet fast niemand.

Harry wird mehr und mehr zum Stalker von Miriam. Das führt soweit bis Ben Harry auflauert und ihm eine Abreibung verpasst. Harry ist danach ein wenig verstört und plötzlich ist Miriam’s Freund tot und die Polizei steht vor Harry’s Tür…

Was sich anfangs noch schnell und leicht liest, zieht sich im letzten Drittel ganz schön. Harry wird ständig stundenlang verhört und die Polizei versucht ihm ständig was anzuhängen… Die Polizeiarbeit wird von der Autorin teilweise ganz schön ins Lächerliche gezogen.

Das Ende war dann sehr offen und das hat mir nicht so gefallen… Auch von Spannung war nicht viel zu lesen. Die Geschichte plätschert eher so vor sich hin. Und durch den Tagebuch-Schreibstil sehen wir alles nur aus Harry’s subjektiven Perspektive. Jedoch wird auch gut gezeigt, wie Harry sein Leben immer mehr von Facebook bestimmen lässt. Selbst auf der Arbeit muss er ständig online sein…

Fazit: Schöne Idee, die man mit mehr Spannung hätte besser ausbauen können…

3 von 5 Punkten.

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Quelle: amazon.de

[Kurzrezension] Endzeit – Liz Jensen

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Inhalt: In der Hitze eines gnadenlosen Sommers versucht die Psychotherapeutin Gabrielle, nach einem Autounfall wieder in ihrem Beruf Fuß zu fassen. Aber die Voraussetzungen sind nicht die besten: Gabrielle ist querschnittsgelähmt und dadurch an den Rollstuhl gefesselt. Als man ihr dann ausgerechnet die 16-jährige Bethany als Patientin zuweist, stößt die junge Therapeutin an ihre Grenzen.

Bethany hat auf grausame Weise ihre Mutter umgebracht. Sie ist verletztend, gewalttätig, manipulativ – und sie behauptet, sie könne Katastrophen vorhersehen. Gabrielle tut das zunächst als Symptom von Bethanys psychischer Erkrankung ab. Doch dann treten genau die Horrorszenarien ein, die Bethany mit erschreckender Detailgenauigkeit prophezeit hat.

Ist es möglich, dass Bethany die Wahrheit sagt und tatsächlich die Apokalypse bevorsteht? Eine letzte große Katastrophe, die eine vom Konsumwahn und religiösem Wahn verblendete Menschheit endgültig in den Abgrund stürzen wird?

Der erste Satz: „In jenem Sommer, in dem sich alle Regeln änderten, schien der Juni tausend Jahre lang.“

Meine Meinung: Ich liebe Endzeit-Filme und apokalyptische Filme, aber dieses Buch hat mir nicht wirklich gefallen. Durch den Klappentext angezogen, hat mich der Inhalt eher enttäuscht. Es geht wenig um Bethany und ihren Hintergrund bzw. ihre Psyche, sondern mehr um ihre Psychologin Gabrielle und deren Behinderung.

Die Autorin erzählt an vielen Stellen viel zu ausschweifend und so kommt man aus dem Lesefluss raus. Es geht viel um Gabrielle und die Bewältigung ihres Schicksals und weniger um Bethany, ihre Behandlung oder die nahende Endzeit. So verspricht der Titel und der Klappentext mehr, als die Geschichte am Ende hergibt. Auch religiöser Fanatismus kommt nicht zu kurz und die sogenannte Entrückung spielt eine große Rolle. Der Schreibstil ist gut, aber die Geschichte konnte mich nicht packen.

Fazit/ Bewertung: Der Klappentext hat mehr versprochen, als er halten konnte. Die Geschichte ist eher mittelmäßig.

Gnädige 3 von 5 Punkten.

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Quelle: dtv.de

[Rezension] Evermore ~Die Unsterblichen~ (Band 1) – Alyson Noël

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Inhalt: Ever ist sechzehn Jahre alt, als sie ihre Familie bei einem Autounfall verliert – sie überlebt als Einzige. Seither hat sie sich von der Außenwelt zurückgezogen. Alles ändert sich jedoch, als sie Damen zum ersten Mal in die Augen blickt. Er hat etwas, was Ever zutiefst berührt und gleichzeitig irritiert. Seitdem sie dem Tod so nahe war, besitzt sie die Fähigkeit, die Gedanken der Menschen hören zu können. Nicht so bei Damen. Wer ist er? Und was will er ausgerechnet von ihr?

Über die Autorin: Alyson Noël hat bereits mehrere Romane veröffentlicht, die auch teilweise preisgekrönt sind. Mit der ‚Evermore‘-Reihe stürmte sie auf Anhieb nicht nur die internationalen, sondern auch die deutschen Bestsellerlisten. Die Übersetzungsrechte wurden bisher in 35 Länder verkauft und auch die Filmrechte wurden schnell vergeben. Alyson Noël lebt heute in Laguna Beach, Kalifornien.

Der erste Satz: „Wer ist das?“

Meine Meinung: Und wieder so eine typische Teenie-Geschichte.

Als ich zu lesen begann, hat mich das Buch mehr als gefesselt. Ich fand es spannend und wollte unbedingt die Geheimnisse um Ever und Damen herausfinden. Als ich dann weiterlas und Ever Damen mochte und dann wieder nicht und dann wieder doch und dann wieder nicht …, nervte mich das ganze schon. Es war ein ständiges Hin und Her, mein einziger Lichtblick war Riley, die kleine Schwester von Ever.

Es gab aber auch zu wenig Hintergrundinformationen und von Spannung war auch nichts zu lesen…einzig das Ende wurde ein wenig spannender. Die Idee hinter der Geschichte ist toll, aber die Autorin hätte da mehr draus machen können. Oder sie hätte Band 1 kürzer gemacht, denn im mittleren Teil zog sich das ganze dann sehr.

Eine wirklich tolle Liebesgeschichte findet man hier auch nicht. Es geht die ganze Zeit nur: „Ich mag ihn, ich mag ihn nicht, ich mag ihn,…“ und wenn Ever und Damen sich dann mal mochten kam kein richtiges Prickeln dabei rüber.

Das Cover gefällt mir richtig gut, deshalb hatte ich auch zu dem Buch gegriffen. Eine rote Tulpe ist darauf zu sehen, die auch in der Geschichte eine wichtige Rolle spielt.

Ich bin jetzt also zwiegespalten, ob ich die Reihe weiterlesen soll oder eher nicht.

Über das Buch: Das Buch ist der erste Teil einer Reihe, bestehend aus:
Teil 1 Die Unsterblichen
Teil 2 Der blaue Mond
Teil 3 Das Schattenland
Teil 4 Das dunkle Feuer
Teil 5 Der Stern der Nacht
Teil 6 Für immer und ewig

Fazit/ Bewertung: Schöne Atmosphäre im Buch, aber keinerlei Spannung. Tolle Idee für eine Geschichte, aber nicht so gute Umsetzung.

3 punkte

3 von 5 Punkten

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Quelle: randomhouse.de